Drama in Dortmund: Adeyemi verlässt wütend die Bank nach Trainer-Aussage im Augsburg-Spiel
Bei Borussia Dortmund sorgte Karim Adeyemi am Freitagabend für Aufsehen, nachdem er während des Spiels gegen den FC Augsburg wütend die Ersatzbank verlassen hatte. Der 23-jährige Offensivspieler reagierte offenbar auf eine Aussage seines Trainers, die kurz zuvor in einem Interview gefallen war.
Laut Berichten soll der BVB-Coach vor dem Spiel öffentlich Kritik an Adeyemis Trainingsleistung geübt und betont haben, dass „jeder Spieler sich seinen Platz durch harte Arbeit verdienen muss“. Diese Worte scheinen den Flügelspieler stark getroffen zu haben. Als klar wurde, dass er auch diesmal nicht eingewechselt wird, erhob sich Adeyemi in der zweiten Halbzeit und verließ die Bank sichtbar verärgert in Richtung Kabine.
Die Szene blieb weder den Kameras noch den Fans verborgen. In den sozialen Medien sorgte sie sofort für heftige Diskussionen. Einige Fans zeigten Verständnis für Adeyemis Frust, andere kritisierten sein Verhalten als respektlos gegenüber Trainer und Team.
Nach dem Spiel versuchte der Trainer, die Situation zu beruhigen. „Emotionen gehören zum Fußball“, sagte er auf der Pressekonferenz. „Karim ist ein leidenschaftlicher Spieler. Wir werden intern darüber sprechen.“ Auch aus dem Klubumfeld hieß es, man wolle zunächst das Gespräch mit dem Spieler suchen, bevor Konsequenzen gezogen werden.
Adeyemi, der in dieser Saison bislang hinter den Erwartungen geblieben ist, steht damit erneut im Mittelpunkt der Kritik. Nach einer starken Debütsaison kämpft er seit Monaten um Form und Selbstvertrauen. Ob der Vorfall in Augsburg ein Wendepunkt oder ein weiterer Rückschlag für seine Karriere beim BVB wird, bleibt abzuwarten. Klar ist jedoch: Die Spannungen zwischen Spieler und Trainer dürften den Druck im ohnehin unruhigen Dortmunder Umfeld weiter erhöhen.

